Moebel im Buero
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Schadstoffemissionen bei neuen Möbeln

Neue Möbel können produktionsbedingt Schadstoffe freisetzen. Diese können unter Umständen zu tränenden Augen, Reizhusten und Kopfschmerzen führen, aber auch allergische Reaktionen auslösen. Einige Stoffe stehen sogar in Verdacht, bei entsprechenden Konzentrationen Krebs auslösen zu können. Bei der Beschaffung sollte man daher auf Prüfsiegel achten, die eine geringe Schadstoffemission belegen. Gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte in Bezug auf die Freisetzung flüchtiger organischer Verbindungen, beispielsweise wie bei Formaldehyd, gibt es kaum. Entsprechende Prüfzeichen wie das „LGA schadstoffgeprüft“ schließen diese Lücke. Die Prüfkriterien sind streng, um minimale Schadstoffwerte zu gewährleisten. Nach der Zertifizierung finden zudem regelmäßige Kontrollen der ausgelobten Produkte statt.

Schadstofffreie Möbel gibt es nicht

Um mögliche Schadstoffbelastungen zu minimieren, sollten Nutzer die Räume gut belüften – insbesondere direkt nach der Lieferung neuer Möbel. Komplett schadstofffreie Möbel gibt es nicht, denn selbst unbehandelte Hölzer können geruchsintensive sowie sensibilisierend wirkende Schadstoffe ausdünsten. Speziell in Räumen mit großflächigen Möbeln können sich Schadstoffmengen stark anreichern, was vor allem in massiv gedämmten Immobilien ohne Lüftungsanlage zum Tragen kommt. Bei weniger gut isolierten Räumen findet in der Regel zweimal pro Stunde ein kompletter Luftaustausch statt. Massive Dämmung kann dazu führen, dass die Raumluft weniger als einmal in zwei Stunden ausgetauscht wird. Hier ist die Lüftungsanlage gefordert bzw. das Lüftungsverhalten entsprechend anzupassen.

Weitergehende Informationen zum Prüfzeichen „LGA tested“ finden Sie bei Interesse hier.

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