Bürogebäude bzw Immobilien in Frankfurt
Quelle: Pixabay

Due Diligence bringt Kostentransparenz

Die Umnutzung einer Büroimmobilie in ein Wohnhaus ist mit einer massiven Nutzungsänderung des Gebäudes verbunden. Dadurch ändern sich auch die baurechtlichen Vorschriften, die im Zuge des Bauprozesses eingehalten werden müssen. Daher ist die Due Diligence im Rahmen der Sorgfaltspflicht ein Muss, um wirtschaftlich auf der „sicheren Seite“ zu sein.

Bei der Verifizierung von Risiken und der gesicherten Einschätzung der Investmentchancen gilt es, viele Fragen zur Zufriedenheit zu beantworten: Inwiefern lässt sich beispielsweise ein klassischer Büromietbereich von 400 Quadratmetern in kleinere Wohnmietflächen aufteilen? Welche Konstellationen sind unter Berücksichtigung der veränderten Brandschutzanforderungen denkbar? Entsprechen die realisierbaren Mietflächen dann noch den im Vorfeld evaluierten Marktanforderungen?

Ein weiterer möglicher Kostentreiber im Umnutzungsprozess sind die technischen Anlagen und Systeme des Gebäudes. Wurden Wasser, Strom und Wärme bisher lediglich für einen großflächigen Mietbereich erzeugt und abgerechnet, müssen nun für jede einzelne Wohnung gesetzlich konforme Abrechnungsmöglichkeiten geschaffen werden. Dies ist unter Umständen mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Gleiches gilt für die Erneuerung der Elektroinstallation und die Be- und Entlüftungsanlagen. Darüber hinaus müssen in einem Wohnhaus weit mehr sanitäre Anlagen vorhanden sein als in einem Bürogebäude – was einen entsprechend hohen Kostenmehraufwand bedeutet.

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